Hier werden in lockerer Folge wichtige Artikel zum Thema Pferdegesundheit und Pferdeernährung erscheinen!
Immunabwehr bei Pferden - Vitamine, Mineralien und Spurenelemente spielen eine wichtige Rolle
Die meisten Verdauungsprobleme werden durch Fehler in der Fütterung und durch die Gabe ungeeigneter Futtermittel verursacht. Nachfolgend deshalb Infos zu speziellen Futtermitteln, die sich in der Praxis bewährt haben sowie einige Praxistipps, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
Achten Sie außerdem darauf, Ihr Pferd individuell mit einem passenden und guten Kraftfutter zu versorgen.
Sportpferde können ihre Höchstleistung nur erbringen, wenn sie entsprechend der Anforderungen gefüttert werden. Dabei spielt aber nicht nur die Menge des Rau- und Kraftfutters eine große Rolle. Fressen die vierbeinigen Athleten zum falschen Zeitpunkt, nimmt ihre Leistungsfähigkeit rapide ab.
Wenn Caroline Schöller aus Eschweiler bei Aachen am Wochenende zu einem Turnier fährt, packt die 19-jährige neben ihrer Ausrüstung auch mehrere Lagen Heu mit in den Pferdetransporter. „Davon bekommen meine Pferde immer so viel sie fressen wollen“, sagt die Springreiterin, die mit ihrem Pferd DutyFree Springen bis Klasse M geht. „Nicht nur während der Fahrt, sondern auch noch auf dem Turnierplatz, wenn sie längere Zeit bis zum nächsten Start warten müssen.“ In ihrem Stall wird früh morgens, bevor sie aufbricht, schon gefüttert, erst Heu, eine halbe Stunde später dann Kraftfutter. „Im Prinzip macht sie es richtig“, sagt Vincent Hinnen, Fütterungsexperte. „Heu ist schließlich das Basisfutter für Pferde.“ Aber wenn sie schon sehr früh auf dem Turnier starten muss, ist ihr Wallach möglicherweise nicht in der Lage, die geforderte Leistung zu hundert Prozent zu erbringen. Der Grund ist ebenso einfach wie verblüffend: füttert man zum falschen Zeitpunkt, steht dem Pferd nicht genug Energie für die geforderte Leistung zur Verfügung.
Damit die Muskulatur arbeiten kann, braucht sie Energie, vergleichbar dem Brennstoff eines Automotors. Bei einem Distanzpferd, das viele Stunden läuft, ohne Maximalleistung bringen zu müssen, dienen die Fasern aus dem Raufutter und vor allem Fette als Brennstoff. Die Energie aus dem Raufutter wird - im Gegensatz zu den leicht verfügbaren Kohlenhydraten aus einer Kraftfutterration - gleichmäßig über einen längeren Zeitraum frei. Ganz anders sieht es dagegen bei einem Springpferd aus, das in kürzester Zeit explosive Leistung erbringen muss. In diesem Fall braucht es schnell verfügbare Kohlenhydrate, wie Zucker und Stärke, die der Körper nur begrenzt speichert. Deshalb müssen sie regelmäßig über das Kraftfutter aufgenommen werden, möglichst in mehreren, kleinen Portionen. „An turnierfreien Tagen bekommt Duty Free dreimal am Tag Müsli, sagt Caroline Schöller. Die darin enthaltenen Kohlenhydrate wandelt der Körper dann im Wesentlichen zu Glukose (Traubenzucker) um. Diese zirkuliert frei im Blut oder wird als Glykogen in der Leber oder Muskeln eingelagert.
Der Gehalt an Glukose im Blut ist aber nicht beliebig, sondern muss in einem für den Organismus verträglichen Bereich liegen. „Sinkt er zu stark ab, zeigen betroffene Pferde Lustlosigkeit und allgemeine Schwäche“, erläutert Vincent Hinnen. Im Extremfall können sie sogar Muskelzuckungen und Krämpfe bekommen. Liegt er dagegen zu hoch, wird Zucker über die Nieren mit dem Harn ausgeschieden. Damit der Glukoseanteil im Blut nicht zu stark schwankt, senkt das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, bei Bedarf den Blutzuckerspiegel. An dieser Stelle kommt der Zeitpunkt der Fütterung ins Spiel, der bei einem Turnierstart für die optimale Leistung entscheidend sein kann. „Nachdem das Pferd seine Ration gefressen hat, steigt der Blutzuckerspiegel erst einmal rasant an. Dadurch wird die Bauchspeicheldrüse angeregt und schüttet Insulin aus“, sagt Vincent Hinnen. Wegen dieses Hormons sinkt der Blutzuckerspiegel nach etwa anderthalb Stunden. Leider so effektiv, dass zwei Stunden nach der Fütterung der Glukosegehalt deutlich unter den Durchschnittswert sinkt. Das Pferd fällt regelrecht in ein Loch und ist nicht in der Lage, seine Maximalleistung zu erbringen.
Das hat auch Victoria Michalke aus Isen bei München beobachtet. Die 18-jährige Dressurreiterin hatte früher bei ihrem Wallach Zelano das Gefühl, das er nicht völlig konzentriert und leistungsbereit in die S-Dressur Prüfung geht. Nach einem Beratungsgespräch mit ihrem Futtermittelhändler änderte sie ihre Fütterungsmethode. „Spätestens drei Stunden vor der Prüfung bekommt er sein Kraftfutter und danach nur noch Heu“, berichtet sie. Denn wie Untersuchungen gezeigt haben, pendelt sich der Glukosegehalt im Blut drei Stunden nach der Fütterung wieder auf Normalmaß ein. Bei Heufütterung sinkt er gar nicht erst so stark ab, dass ein Leistungsloch zu befürchten wäre. Im Gegenteil, nach etwa zwei Stunden steht die Energie im Heu erst für das Pferd zur Verfügung. „Ich kann es natürlich schwer an objektiven Ergebnissen fest machen“, meint Victoria Michalke, „aber seitdem ich mich an die Fütterungsempfehlung halte, läuft Zelano in der Prüfung deutlich konzentrierter und leistungsbereiter.“
Also: Kraftfutter spätestens drei Stunden vor Turnierstart füttern. In der Zeit dazwischen lediglich Heu anbieten.
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Was die alten Ägypter vor Tausenden von Jahren schon wussten, wird heute neu entdeckt. Schwarzkümmelöl, Nachtkerzenöl und Borretschöl liefern einen hohen Anteil an den mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure und Linolensäure, auch bekannt als Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Körper diese lebenswichtigen Fettsäuren in entzündungshemmende Gewebshormone umwandeln kann. Außerdem können diese entzündungshemmenden Gewebshormone wiederum die Ausschüttung von Histaminen verringern. Histamine sind Stoffe, die im Körper allergische Reaktionen (z.B. der Haut oder der Atemorgane)
Praxis-Tipps:
Schwarzkümmelöl, Nachtkerzenöl und Borretschöl liefern einen hohen Anteil an den mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure und Linolensäure, auch bekannt als Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Körper diese lebenswichtigen Fettsäuren in entzündungshemmende Gewebshormone umwandelt. Diese entzündungshemmenden Gewebshormone verringern wiederum die Ausschüttung von Histaminen. Histamine sind Stoffe die im Körper allergische Reaktionen (z.B. der Haut oder der Atemorgane) hervorrufen können.
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Arthrose, eine degenerative Gelenkserkrankung (typische Erkrankungen: Spat, Hufrollenentzündung, Schale etc.) mit oft sehr schleichendem Krankheitsverlauf tritt mittlerweile immer häufiger bei Pferden auf. Da im Anfangsstadium oft noch schmerzlos, bleibt diese Erkrankung in vielen Fällen zu Beginn noch unerkannt. Lediglich eine lange Aufwärmphase, Stolpern und Steifheit bemerkt der Pferdebesitzer. Wird die Diagnose Arthrose dann vom Tierarzt festgestellt, tritt beim Pferdebesitzer oft erst mal Verzweiflung auf, bevor nach Lösungswegen gesucht wird. Eine Optimierung der Haltung und eine sinnvolle und gezielte Fütterung kann das Pferd neben der richtigen Arthrosetherapie, die vom Tierarzt begleitet werden sollte, noch lange fit und vital halten.
In der Box zu stehen, verschlimmert die Lahmheit in den meisten Fällen! Darum heißt es am besten uneingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten am besten 24 h am Tag. Ideal sind Gruppen- und Offenstallhaltungen. Falls dies in der Praxis nicht möglich ist, Pferde sooft wie möglich auf die Koppel oder auf den Auslauf lassen.
Vor dem Reiten mindestens 15 Minuten Schrittphase einlegen.Lange gemächliche Ausritte sind ideal. Oder gehen Sie doch mal mit Ihrem Pferd spazieren.
„Gymnastik“ je nach Reitweise sobald es der Krankheitsverlauf zulässt, damit die Muskulatur gefördert wird und Ihr Pferd elastisch bleibt und nicht an Muskulatur abnimmt.
Vermeiden Sie beim Reiten möglichst enge Wendungen und abruptes Durchparieren.
Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Pferd nicht zu viel Gewicht hat, denn Übergewicht belastet nur zusätzlich den Bewegungsapparat und den gesamten Stoffwechsel.
Da Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente eine wichtige Rolle für Knochen, Sehnen und Gelenke spielen, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass ein passendes Mineralfutter eingesetzt wird. Hierbei sollte das Ca:P-Verhältnis ideal in die Ration passen. Achten Sie auch schon bei jungen Pferden während der Aufzuchtphase auf eine optimale Mineralstoffzufuhr, denn Mängel können fatale Folgen haben. Spurenelemente wie Selen und Vitamin E fördern den Stoffwechsel in der Zelle und schützen die Zelle vor Sauerstoffradikalen. Vitamin C und Vitamin E sind wichtig für die Bildung von Kollagen. Spurenelemente Zink und Mangan sind außerdem von großer Bedeutung für die Gelenke, Bänder und Sehnen.
Achtung: Oft wird durch die Fütterung von Müsli nicht der gesamte Mineralstoffbedarf gedeckt. Informieren Sie sich, ab welchen Futtermengen der Bedarf gedeckt ist und füttern Sie ansonsten ein passendes Mineralfutter zu, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.
Enthält eine hohen Anteil an Glykosaminoglykanen (GAGs), die zu den wichtigen Hauptbestandteilen des Bindegewebes gehören und somit eine wesentliche Voraussetzung für Belastbarkeit und Stabilität in den Gelenken darstellen. GAGs fördern weiterhin die Bildung der Gelenkschmiere, die als Stoßdämpfer zwischen den Gelenken wirkt. Weiterhin können die in der neuseeländischen Muschel enthaltenen Omega-3-Fettsäuren den Körper dazu veranlassen vermehrt entzündungshemmende Stoffe zu bilden. Die Wirkung von Neuseeländischem Muschelextrakt ist mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen.
Ach übrigens: Wirksam ist nur das Grünlippmuschelextrakt von den Küsten Neuseelands.
sind hochwertige Siliziumquellen, das zu den Spurenelementen gehört und eine positive Wirkung auf den Knochenaufbau, auf die Calciumeinlagerung sowie auf die Struktur von Bindegewebe, Knorpel und Hufhorn hat.
Wir empfehlen: eine Fütterungskur über einen Zeitraum von mindestens 3 bis 6 Monaten mit Gelenk-Aktiv 20.
Auch eine Nahrungsergänzung mit Ingwer und Teufelskralle kann bei Arthrose eine sinnvolle und hilfreiche Unterstützung sein.
Die aus dem südlichen Afrika stammende Teufelskrallenwurzel (Harpagophytum procumbens) verdankt ihren Namen den verholzten Früchten der Pflanze, die sich mit ihren ausgebildeten Haken an Gegenständen oder Lebewesen hartnäckig festklammern und sich so über lange Strecken verbreiten.
Ihre ursprüngliche Heimat befindet sich in der Kalahari-Wüste in Südafrika und Namibia. Die großen, knolligen Wurzeln werden nach der Regenzeit gesammelt und von den Eingeborenen traditionell bei Gallen-, Nieren-, Blasen- und Leberleiden verwendet.
Sie ist sowohl beim Menschen wie auch beim Tier für die unterstützende Funktion hauptsächlich bei Gelenks- und Bänderproblemen bekannt, welche hauptsächlich auf die als Biokomplex vorhandenen Bitterstoffe (Harpagosid u. a.) und Flavonoide zurückzuführen sind.
Bei arthritischen Erkrankungen vermutet man einen Wirkungsmechanismus, welcher eine Hemmung von Eiweißabbauenden Enzymen in der Matrix (= bestimmte Oberflächenstruktur) des Gelenkknorpels unterstützt.
Bereits Mitte der 90er Jahre konnte in Frankreich eine Vergleichsuntersuchung an Pferden die erstaunliche Wirkung der pflanzlichen Droge gegenüber dem entzündungshemmenden Wirkstoff Phenylbutazon belegen. In dieser Untersuchung wurde ein Teufelskrallenextrakt auf seine Wirksamkeit bei Knochenspat überprüft. Die Untersuchungsparameter „Spontanlahmheit im Trab, die Sprunggelenksbeugeprobe und der Wendeschmerz in der Volte und die dabei erfassten Schmerzäußerungen“ belegten, dass die Pferde-Versuchsgruppe mit intervallmäßiger Gabe von Teufelskrallenextrakt hinsichtlich ihrer Symptomverbesserung und Wirksamkeitsdauer bessere Ergebnisse als die herkömmlich behandelte Kontrollgruppe verzeichnen konnte.
Wir empfehlen: eine längerfristige Anwendung, da die Teufelskralle erst nach einer 3-wöchigen Anwendungsdauer ihre wohltuende, unterstützende Wirkung voll entfaltet.
Teufelskralle als Naturheilmittel wirkt völlig nebenwirkungsfrei. Probleme mit der Aufnahme können mit der Vermischung von Apfel- oder Karottenstücken, Beimengung von Säften, eingeweichten Graspellets oder durch Vermengung mit Öl überspielt werden.
Wegen mangelnder Erfahrungen sollten Teufelskrallenprodukte nicht bei trächtigen Stuten oder Fohlen verwendet werden. In der Volksmedizin gilt Teufelskralle als Mittel, das die Gebärmuttermuskeln anregt. Auch bei Verdacht auf Magen- und Darmgeschwüre sollte auf eine Verwendung von Teufelskralle verzichtet werden.
Der sowohl als Gewürz- wie auch Heilmittel bekannten Wurzelknolle der Ingwerstaude (Zingiber officinale) wird eine ganzheitliche Wirkung auf den Organismus zugeschrieben: Die im Ingwer enthaltenen Scharfstoffe, die sog. Gingerole, sind vor allem für ihre entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften bekannt. Afrikanischer Ingwer mit einem vergleichsweise hohen Gingerole-Gehalt von 2,5 %, wird als Naturheilmittel für Pferde voll allem dann empfohlen, wenn es um die Steigerung der Bewegungslust arthroseerkrankter Pferde geht. Aber auch als Nahrungs-Ergänzung bei Hufrolle, Tumoren, allergischen Erkrankungen und Leber- und Verdauungsproblemen;Ingwer als Naturheilmittel wirkt völlig nebenwirkungsfrei. Probleme mit der Aufnahme können mit der Vermischung von Apfel- oder Karottenstücken, Beimengung von Säften, eingeweichten Graspellets oder durch Vermengung mit Öl überspielt werden.
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Viele Pferde leiden heutzutage unter Hufproblemen im weitesten Sinne. So sind die Hufe entweder brüchig, bröckelig oder zu weich, halten Eisen nur kurz, weisen Risse oder Spalten auf, wachsen nicht zügig genug, sind zu niedrig in den Trachten oder neigen zu Strahlfäule, zu vermehrten Hufgeschwüren oder laufen fühlig. Auch hohle Wände und ein Flachhuf (Podotrochlose-Syndrom) können als Folge einer mangelhaften Hufqualität auftreten. Die Ursachen hierfür liegen meist in der heute im Vergleich zu früher nährstoffarmen Grundnahrung als Folge der Monokultur und/oder in immer häufiger auftretenden fütterungsbedingten Verwertungsproblemen.
Ernährungswissenschaftliche Informationen:
Es hat sich gezeigt, dass das Hufhorn nur durch eine sehr komplexe Versorgung mit unterschiedlichen Nährstoffen beeinflusst werden kann. Nur bei Berücksichtigung dieser komplexen Ernährungsbedürfnisse des Stoffwechsels können Sie auch die oben aufgezählten Hufprobleme kurzfristig in den Griff bekommen. Einige der Nährstoffe sollen nachstehend näher erläutert werden: Methionin und Cystein sind schwefelhaltige Aminosäuren und als solche wichtig für die Bildung gesunden Bindegewebes und des Interzellularkitts. Kupfer und Vitamin C sind ebenfalls erforderlich, denn sie dienen als Katalysatoren bei der Bildung festen und gesunden Horns. Essentielle Fettsäuren z.B. im Lecithin sind für ein gesundes und glänzendes Haarkleid ihres Pferdes und auch für geschmeidiges und gut durchfeuchtetes Hufhorn notwendig. Weiterhin brauchen gesunde Hufe Zink, Kobalt und Eisen, um dem Mangel an Keratin vorzubeugen. Keratin festigt die äußeren Schichten des Hufes und der Haut. Bei unzureichender Keratinbildung bleibt der Huf weich und verletzungsanfällig. Vitamin E und Selen sind - wie zahlreiche weitere Vitamine, Mineralien und Spurenelemente für den Stoffwechsel und damit auch die Gesundheit des Hufes wichtig.
Hufrehe
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Ernährungsbedingte Mangelsituationen spiegeln sich oft durch Haut- und Fellprobleme wider. "Mein Pferd hat ein stumpfes Fell, die Haut ist schuppig, der Fellwechsel ist erschwert oder wir kämpfen seit langem mit Haut- und Fellproblemen", sind ernstzunehmende Aussagen von Pferdebesitzern, deren Pferde möglicherweise an einer Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen leiden. Aber auch bei anderen Haut- und Fellproblemen kann eine gezielte Ergänzung mit Nährstoffen (wie z. B. mit Zink, Selen, Aminosäuren, B-Vitaminen) helfen, dass sich die Haut schneller regenerieren kann.
Eine einseitige Fütterung (z. B. Heu-Hafer-Ration) kann zu Haut- und Fellproblemen führen:
Aber auch ein Ungleichgewicht der Mineralstoff-, Vitamin- und Spurenelementversorgung kann zu Haut- und Fellproblemen führen. So kann z. B. ein ungünstiges Calcium : Phosphor-Verhältnis, zu hohe Calciumgehalte sowie ein zu hoher Gehalt an Phosphor (Phytinsäure) die Verwertung wichtiger Spurenelemente wie z. B. von Zink reduzieren und somit Hautprobleme auslösen.
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